Beim Hybridrasen wachsen echte Gräser zusammen mit Kunststofffasern. Die Fasern werden entweder tief in die Rasentragschicht eingenäht oder sind in einer Matte bzw. dem Substrat verankert. Die Wurzeln der Gräser verankern sich an den Fasern – das stabilisiert die Grasnarbe.
Vorteile und Grenzen
- deutlich belastbarer und scherfester als reiner Naturrasen
- Spielgefühl und Temperatur wie Naturrasen
- aber: Mähen, Bewässern, Düngen und Licht bleiben notwendig
Wo Hybridrasen eingesetzt wird
Hybridrasen findet man vor allem in Profistadien und auf hochbelasteten Trainingsplätzen. Für Privatgärten ist er wegen Aufwand und Kosten selten sinnvoll – hier ist entweder Naturrasen oder Kunstrasen die praktischere Wahl. Eine Entscheidungshilfe bietet unser Ratgeber Vor- und Nachteile von Kunstrasen.
